Für die Frau ist die Geburt eines Kindes eine gro�e körperliche, häufig auch psychische Anstrengung. Wenn der Geburtsverlauf mit Komplikationen geprägt wurde, können Gefühle von Überlastung sowie Schmerzen das freudige Ereignis überlagern.
Oft bleibt nach schwierigen Geburten das Gefühl, "übergangen" oder "überrumpelt" worden zu sein, versagt zu haben oder die Enttäuschung, dass die gewünschte "sanfte Entbindung" ein traumatisches Ereignis geworden ist.


Babys und Kinder sind sehr empfänglich für den seelischen Zustand ihrer Eltern und übernehmen die empfundene Anspannung und Unsicherheit. Ziel der Craniosacral-Therapie ist es, auch den Müttern sowie Vätern die Gelegenheit zu geben, die Folgen der Geburt zu verarbeiten, um wieder in einen entspannten und ausgeglichen Zustand zu finden, was den Kontakt zu ihrem Kind stärkt. Es ist eine Möglichkeit unvollendete Prozesse zu vervollständigen.


Der achtsame Körperkontakt schafft die Basis für ein entspannendes Gefühl der Sicherheit, das Nähe und Kontakt ermöglicht, Raum bietet für Wachstum und Entwicklung � für das Kleinkind genauso wie für Mutter, Vater und Geschwister.